Veranstaltungsbericht: Zuwanderung, Entkonfessionalisierung und reli­giö­se Pluralisierung

Religion und Staat in einem plu­ra­li­sier­ten und säku­la­ri­sier­ten Land. 100 Jahre Weimarer Verfassung – 70 Jahre Grundgesetz“: Unter die­sem Titel hat­ten die Heinrich-Böll-Stiftung und die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Anfang November  zu einer gemein­sa­men Veranstaltung ein­ge­la­den.

In dem Veranstaltungsbericht der KAS zu die­ser Tagung heißt es:

Auch die Frage, ob finan­zi­el­le Staatsleistungen an die Kirchen heu­te noch gerecht­fer­tigt sind, wur­de inten­siv dis­ku­tiert. Bischof Franz-Josef Overbeck [Militärbischof, Vorsitzender der Kommission für gesell­schaft­li­che und sozia­le Fragen, Ruhrbischof in Essen] erin­ner­te dar­an, dass die Kirchen seit der Napoleonischen Zeit für die Verluste der Säkularisierung vom Staat ent­schä­digt wür­den. Das Grundgesetz über­nahm die­se Regelung. „Die Logik, war­um es das noch gibt, kann man kaum mehr begrün­den.“ Hier müs­se eine Lösung her, „die nicht in einer Feindschaft einer Seite gegen­über endet.“

Auch wenn nicht ganz klar ist, was die letz­te Bemerkung bedeu­tet, wird erneut deut­lich, wie unan­ge­nehm der (katho­li­schen) Kirche inzwi­schen die fort­dau­ern­de Zahlung von Staatsleistungen gewor­den ist.


Zum voll­stän­di­gen Veranstaltungsbericht: https://​www​.kas​.de/​d​e​/​v​e​r​a​n​s​t​a​l​t​u​n​g​s​b​e​r​i​c​h​t​e​/​d​e​t​a​i​l​/​-​/​c​o​n​t​e​n​t​/​z​u​w​a​n​d​e​r​u​n​g​-​e​n​t​k​o​n​f​e​s​s​i​o​n​a​l​i​s​i​e​r​u​n​g​-​u​n​d​-​r​e​l​i​g​i​o​e​s​e​-​p​l​u​r​a​l​i​s​i​e​rung

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